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zorg.ch
#104253 by @ 22.10.2007 15:32, edited @ 22.10.2007 15:33 - nach oben -
Ich denke (ich sage "denke", weil ich zuwenig mit harten Fakten vertraut bin) dass das Zeug, welches Geld kostet, viel mit neuen Technologien etc. zu tun hat. Fördert man diese Arten der Stromgewinnung, würde das wohl auch für die Industrie Vorteile bringen.. Wahrscheinlich könnte man sich zur Zeit eine Spitzenposition in umweltschonenden Technologien sichern.

Das mit dem Stromverbrauch im Haushalt sehe ich anders als du. Obwohl Stromsparlampen schon seit Ewigkeiten existieren und viele Vorteile besitzen (längere Lebensdauer, weniger Wärmeentwicklung, tw. schönere Lichtfarbe) haben sie sich noch nicht breit durchgesetzt. Dass diverse Elektrogeräte im Standby Betrieb unnötig viel Energie verbrauchen ist erst seit kurzem klar. Würde man den Strom höher besteuern (und dieses Geld in Technologie investieren) könnte man wahrscheinlich einiges erreichen.

Photovoltaik hat soweit ich weiss viele Fortschritte gemacht in Sachen Effizienz.


Und gerade weil der Energieverbrauch stark steigt und immer mehr Gerätschaften dazukommen, sollte man sich Gedanken über die Verschwendung machen.


Ich bin allerdings gar kein starker Umweltschutz Verfechter und halte die derzeitige Panik für massiv übertrieben, so fürs Protokoll ;) Es scheint nur wirklich viele vernünftige Ideen zu geben, die etwas Rückenwind verdient haben.
zorg.ch
#104254 by @ 22.10.2007 15:56 - nach oben -
Fördert man diese Arten der Stromgewinnung, würde das wohl auch für die Industrie Vorteile bringen..

Eine Umsetzung auf moderne und effizientere Energiequellen passiert automatisch, sobald eine Energiequelle ökonomisch Sinn macht. Der Staat sollte bei sowas nicht allzuviel eingreifen, und Steuergelder verschwenden.

Sinn macht es hier z.B. wie den Autos langsam schärfere Vorschriften an den Tag zu legen, so werden ja mittlerweile bei der Erstzulassung neuer Fahrzeuge immer härtere Abgasnormen angewandt. In Deutschland kommt noch dazu das dort die Steuer von der erfüllten Abgasnorm abhängig ist, was neuere und moderne Autos finanziell attraktiver macht. Dies halte ich für keine schlechte Idee.

Obwohl Stromsparlampen schon seit Ewigkeiten existieren und viele Vorteile besitzen (längere Lebensdauer, weniger Wärmeentwicklung, tw. schönere Lichtfarbe) haben sie sich noch nicht breit durchgesetzt.

Sie machen auch nicht überall Sinn. Ich habe bei mir im Wohnzimmer eine Energiesparlampe, aber im Bad, der Küche und im Schlafzimmer nicht. Wieso? Diese Lampen laufen nie lang genug um schön hell zu werden.

Der Standby-Verbrauch ist nun wirklich nichts neues, das war schon immer so. Das ist reine Propaganda das da plötzlich ein Drama drumrum gemacht wird. Der Grund wieso das so ist das eine saubere Abschaltung meist teurer ist, und die Konsumenten nach "Geiz ist Geil" einkaufen.

Photovoltaik hat soweit ich weiss viele Fortschritte gemacht in Sachen Effizienz.

Korrekt, aber obs jetzt 15 oder 20 Jahre ist macht keinen grossen Unterschied. Wir können darüber reden wenn sich die Dinger in nem Jahr energiemässig amortisieren.

Und gerade weil der Energieverbrauch stark steigt und immer mehr Gerätschaften dazukommen, sollte man sich Gedanken über die Verschwendung machen.

Das sehe ich durchaus auch so, ich bin nicht dafür das Energie verschwendet wird. Aber letztendlich haben wir einen freien Markt, und die Konsumenten sollen selber entscheiden können was sie kaufen. Ein paar kleinere, nonintrusive Vorschriften wie z.B. die Abgasnormen sind sicher keine schlechte Idee. Aber mit riesigen Förderbeträgen um sich zu werfen wird kaum viel Nützen.
zorg.ch
#104256 by @ 22.10.2007 16:12 - nach oben -
Dein Vergleich mit höheren Steuern für unökologische Autos ist eigentlich dasselbe wie höhere Strombesteuerung. Man lässt damit ökologische Interessen im Markt mitspielen.

Wenn bei dir Sparlampen nicht *überall* Sinn machen, tuts auch nicht weh, wenn die normalen Birnen teurer wären.

Das mit dem Standby ist neu in der Öffentlichkeit bekannt, das ist die Neuheit. Auch da müsste man die ökologischen Interessen in den Markt einfliessen lassen.

Und was Photovoltaik angeht, ich glaube kaum, dass sich ein AKW in nem Jahr selbst amortisiert hat.


Ich mag ja den freien Markt, aber da man bei ökologischen Auswirkungen die Folgekosten nicht direkt einspielen kann (du bezahlst zu deinem Auto ja nicht die Schäden, die du mit der Pollution verursachst), muss dies über die Politik passieren.
zorg.ch
#104257 by @ 22.10.2007 16:18 - nach oben -
Dein Vergleich mit höheren Steuern für unökologische Autos ist eigentlich dasselbe wie höhere Strombesteuerung. Man lässt damit ökologische Interessen im Markt mitspielen.

Jaein. Ein Auto erzeugt selber Unmenge an Schadstoffen, aber im Moment sind Verbrennungsmotoren das effizienteste was wir haben, bei allem anderen ist die Mitführung des Treibstoffes zu Mühsam/Unkomfortabel/Schlecht verfügbar etc. Da müssen wir schauen das wir schon auf einem technologisch Sinnvollen Level bleiben, und alte Technologie abschaffen.

Strom können wir jedoch auf moderne und effiziente Art gewinnen.

Und was Photovoltaik angeht, ich glaube kaum, dass sich ein AKW in nem Jahr selbst amortisiert hat.

Die sollen ja auch besser sein, nicht gleich gut :)

muss dies über die Politik passieren.

Korrekt, aber bitte nicht mit einer Axt sondern mit sanften Stössen.
zorg.ch
#104258 by @ 22.10.2007 16:29 - nach oben -
Jaein. Ein Auto erzeugt selber Unmenge an Schadstoffen, aber im Moment sind Verbrennungsmotoren das effizienteste was wir haben, bei allem anderen ist die Mitführung des Treibstoffes zu Mühsam/Unkomfortabel/Schlecht verfügbar etc. Da müssen wir schauen das wir schon auf einem technologisch Sinnvollen Level bleiben, und alte Technologie abschaffen.

Dem widerspreche ich ja nicht. Es geht darum, die schonenderen Technologien, welche Vorhanden sind, zu fördern, beim Beispiel Sparlampen oder Stand-by. Beziehungsweise den verursachten Schaden in den Markt einspielen zu lassen.

Die sollen ja auch besser sein, nicht gleich gut :)

Der Vorteil besteht z.B. darin, dass kein radioaktiver Müll anfällt.

Korrekt, aber bitte nicht mit einer Axt sondern mit sanften Stössen.

Über die Höhe von Abgaben etc. habe zumindest ich nichts gesagt. Axt Lösungen sind aber meiner Meinung nach nicht pauschal untauglich :)

(PS: Viele SVP Ideen und Initiativen sind auch Axtlösungen)
zorg.ch
#104259 by @ 22.10.2007 16:35 - nach oben -
(PS: Viele SVP Ideen und Initiativen sind auch Axtlösungen)

Sozialhilfe und Schweizer Pässe sind ja auch nicht gerade "freier Markt" :)
zorg.ch
#104260 by @ 22.10.2007 16:54 - nach oben -
Im Moment scheinen gemäss einigen Stimmen aus dem rechten Lager aber Angebot und Nachfrage in einem schönen Gleichgewicht zu sein.
zorg.ch
#104278 by @ 23.10.2007 01:12 - nach oben -
da habe ich übrigens den ";)" am Schluss versäumt.. das war keine politische Aussage, sondern mehr ein "ok, wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir den Diskurs beenden können."


;) <- zum nachholen
zorg.ch
#104262 by @ 22.10.2007 18:36 - nach oben -
Für mein Gefühl hat er dich in die Pfanne gehauen, Lukas :)

Und übrigens:
Grün in den Ständerat!
Grün in den Bundesrat!
zorg.ch
#104264 by @ 22.10.2007 19:22 - nach oben -
Für mein Gefühl hat er dich in die Pfanne gehauen, Lukas :)

Ähm, inwiefern?


Grün in den Ständerat!
Grün in den Bundesrat!


Dann würd ich gleich mal Kühlschrank und Computer verkaufen.
zorg.ch
#104268 by @ 22.10.2007 20:36 - nach oben -
Weil er dein Zeug immer wieder klarwaschen konnte. Hat mir halt einfach gefallen.


Auf den extremistischen BS gehe ich nicht ein.
zorg.ch
#104272 by @ 22.10.2007 21:03 - nach oben -
Weil er dein Zeug immer wieder klarwaschen konnte. Hat mir halt einfach gefallen.

Er hat meistens einfach eine andere Meinung geäussert, das ist was anderes :)